Veranstaltungstipp für nächsten Dienstag - Netztalk im Pavillon

Hate-Speech: Regiert im Internet der Mob?

Hannover, 25. November 2016 – Am Dienstag, 29. Novem­ber gibt es im Kulturzentrum Pavillon in Hannover einen neuen Netztalk : Ab 19 Uhr dreht sich alles um den rüden Umgangston im Internet. Woher kommen Häme, Zorn und Hass? Wie gehen wir damit um? Mit dem Publi­kum dis­ku­tie­ren Christina Dinar von der Amadeu-Antonio-Stiftung und Leiterin von no-nazi.net , Helga Hansen, Re­dak­teurin beim Make-Magazin und Netzpolitik-Bloggerin sowie Martin Holland, Redakteur bei heise online . Mode­riert wird der Talk von Jürgen Kuri, stellv. Chefredakteur des Com­puter­magazins c’t und heise online. Der Eintritt ist frei.

Wer heute in sozialen Netzwerken unterwegs ist, begegnet immer wieder frauen­feindlichen, rassistischen, antisemitischen oder anderen menschen­verachtenden Postings: Hate-Speech ist bei Facebook & Co und auch in den Foren von Online-Medien an der Tagesordnung . Politische Äußerungen im Netz stoßen oft auf hasserfüllte Parolen, sogar vor Andro­hungen körperlicher Gewalt wird nicht gescheut. Regiert im Inter­net, dem wichtigsten öffentlichen Raum der modernen Gesellschaft, also mittlerweile der von Ressentiments geleitete Mob? Stellen am Ende gar nicht die Überwachungssysteme der Staaten, sondern die hasserfüllten User selbst die größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit dar?

Netztalk-Moderator Jürgen Kuri fragt seine Gäste nach ihren persönlichen Erfahrungen und erörtert mit ihnen Ursachen und Lösungsansätze für eins der schwierigsten Themen der digitalen Gesellschaft.

Mit der Veranstaltung führen heise online, c’t und der Pavillon die Reihe Netztalk zu aktuellen und hintergründigen netzpolitischen Themen weiter. Der gesellschaftliche Wandel im digitalen Zeitalter soll dabei anhand verschiedener Aspekte reflektiert, digitale Kultur vermittelt und zugänglich gemacht werden. Die Veranstaltung in dieser Woche findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen statt.

Der nächste Netztalk findet am Montag, 12. Dezember statt. Dann diskutiert Jürgen Kuri u.a. mit Elke Wittich, Redakteurin von Jungle World und Markus Beckedahl von netzpolitik.org über „Utopie & Dystopie der digitalen Gesellschaft“. Dieser Netztalk ist gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung von SpamFilter 2016: eine Woche Netzkultur im Pavillon Hannover.

Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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30625 Hannover
Telefon: +49 511 5352-290
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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