Von UKW über DAB+ bis Spotify

Hybridradios – die Alleskönner

Hannover, 18. September 2017 – Der analoge UKW-Rundfunk wird irgendwann in den nächsten Jahren auch in Deutschland abgeschaltet werden. Als Nachfolger steht DAB+ schon seit einiger Zeit in den Startlöchern. Durch einen Schwung neuer Sender nimmt das Digitalradio jetzt wieder Fahrt auf. Zum Hören von DAB+, Internet- und UKW-Sendern empfehlen sich moderne Kombiradios, schreibt das Computermagazin c’t, das in seiner aktuellen Ausgabe 20/17 neun Hybridradios der Einsteiger- und Mittelklasse getestet hat.

Hybridradios beherrschen alle gängigen Empfangstechniken, bieten optimalen Empfang und eine hohe Betriebssicher­heit. Auch wenn der Internet-Anschluss tot ist, kann man weiterhin FM und DAB+-Sender empfangen oder Musik von lokalen Speichermedien ausspielen. „Bedienfreund­lich sind sie alle. Nach kurzer Eingewöhnung kamen wir mit jedem der Radios zurecht“, berichtet c’t-Redakteur Urs Mansmann vom Computermagazin c’t. Unterschiede gab es in der Prozessor­leistung; einige Menüs waren sehr langsam zu bedienen, andere bemerkenswert flott.

Während der Suchlauf von UKW-Sendern doch Schwächen aufwies, gab es keine Probleme, den Empfang von DAB+-Sendern einzurichten. Hier legten alle Geräte nach einem kurzen Suchlauf eine alphabetisch sortierte Liste aller empfangbaren Sender an, aus denen man schnell auswählen kann. Noch ist die Programmauswahl klein – wenn die Zahl der Sender in Zukunft weiter wächst, hilft die Nutzung der Speicherplätze für die bevorzugten Stationen.

Fast alle getesteten Geräte bieten auch Zugriff auf den Streaming-Dienst Spotify. Die Einrichtung ist simpel: Ein Smartphone mit Spotify-Account im lokalen Netzwerk erkennt das Internetradio als Ausspieler für Spotify, was für die Authentifizierung ausreicht.

Fazit: Hybridradios sind weitgehend zukunftssicher und punkten gegenüber einer Smartphone-Lösung mit leichter Bedienbarkeit. Die Radios sind kompakt und machen genau das, was sie sollen: Radio auf Knopfdruck in ordentlicher Qualität wiedergeben, ohne dass man mit externen Boxen und Apps herumfummeln muss. Und wenn der Betrieb der analo­gen UKW-Sender irgendwann in den kommenden Jahren eingestellt wird, bietet dann das digitale Sendernetz deutlich mehr Alternativen. Wegen der geringeren Kosten für die Sender­betreiber ermöglicht DAB+ durchaus auch hyperlokalen Stadtsendern oder Nischensendern für individuelle Musik­geschmäcker Existenzchancen.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen die Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.

Sylke Wilde
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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