Webbrowser auf dem c’t-Prüfstand: Das Firefox-Comeback

Hannover, 8. Dezenber 2017 – Chrome ist der beliebteste Webbrowser. Mozilla will mit Firefox Quantum den Google-Browser vom Thron stoßen. Aber auch Microsoft Edge und Apple Safari haben in den letzten Monaten ihre neueste Generation an den Start gebracht. Die neueste Ausgabe der Computerzeitschrift c’t 26/17 hat die vier Browser verglichen und zeigt, dass sich ein Wechsel lohnen kann.

Mozilla hat seinen Browser komplett überarbeitet: Rund 75 Prozent des Quelltextes von Firefox 57 „Quantum“ sind neu. „Der Temposchub, den Firefox durch die Renovierung erhalten hat, ist enorm“, findet c’t-Redakteur Jo Bager. Aber auch Edge und Safari müssen sich in Sachen Geschwindigkeit nicht mehr hinter Chrome verstecken.

Im Test der vier Browser zeigte sich Firefox am flexibelsten anpassbar: „Die schnörkellose Oberfläche lässt sich nach Gusto ändern, über ‚Anpassen‘ fügt man Menüelemente per Drag & Drop in die vorhandenen Leerflächen oder verschiebt vorhandene Buttons“, erklärt Bager. Edge punktet mit dem eigenen PDF-Viewer, der das Autoausfüllen von Formularen bietet sowie die Möglichkeit, Notizen zu machen. Über die Cortana-Integration in Edge kann man sich sogar E-Books vorlesen lassen. Safari ist genau wie Edge stark ins eigene Betriebssystem eingebunden, was Mac-Usern Vorteile gegenüber Fremd-Browsern bringt, weil nur Safari Zugriff auf den macOS-Schlüsselbund hat, in dem der Browser Passwörter sicher speichern kann.

Mit Quantum hat Firefox in Sachen Tempo und Design endlich zu den anderen Browsern aufgeschlossen. „Firefox 57 ist der wichtigste Schritt im Erneuerungsprozess, aber nicht der Abschluss“, betont Bager. „Firefox 58 soll den Datenschutz nochmal verbessern, indem er das sogenannte Canvas Fingerprinting unterdrückt – und weitere Entwicklungsschritte werden folgen.“ Wer mit Chrome surft, ist zwar weiter auf der sicheren, schnellen Seite, aber viele Komfort-Funktionen der Mitbewerber, wie etwa einen Lesemodus, sucht man dort vergebens.

Hinweis für Redaktionen: Gerne stellen wir Ihnen den Artikel zur Rezension kostenfrei zur Verfügung.
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Isabel Grünewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heise Medien
Karl-Wiechert-Allee 10
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Unternehmensfamilie Heise Heise - der Name steht für Verzeichnismedien (allen voran Das Örtliche und Das Telefonbuch), Print- und Online-Medien (unter anderem c't, iX, Technology Review und heise online), Bücher und Apps. Zur Unternehmensfamilie Heise gehören neben dem Stammhaus in Hannover Standorte in München, Goslar, Rostock, Erfurt, Heidelberg und Gelsenkirchen. Das Unternehmen wurde als Verlag Heinz Heise am 19. Juni 1949 gegründet. 1972 übernahm Christian Heise, der Sohn des Verlagsgründers, die Geschäftsführung des rasch wachsenden Familienunternehmens. Seit Anfang 1999 ist sein Sohn Ansgar Heise Mitglied der Geschäftsführung und seit 2015 alleiniger Geschäftsführer. Der Verlag war von Anfang an ein Familienunternehmen, zunächst sogar im Wortsinn: Als Büro diente in den 50er-Jahren die Zwei-Zimmer-Wohnung der Familie Heise. Hier wurden die Außendienstler von Lotte Heise mit Suppe bewirtet. Alleinige Gesellschafter der Heise Gruppe GmbH & Co. KG sind Christian und Isgard Heise sowie Ansgar Heise.

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Die schnörkellose Oberfläche lässt sich nach Gusto ändern, über ‚Anpassen‘ fügt man Menüelemente per Drag & Drop in die vorhandenen Leerflächen oder verschiebt vorhandene Buttons.
Jo Bager, c't