Der digitale Einkauf nimmt deutlich Fahrt auf

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Auf der SAP Ariba Live in Amsterdam werden die Ergebnisse einer aktuellen Studie zur digitalen Transformation des Beschaffungskreislaufs vorgestellt

München, 10. April 2018 – Der Einkauf befindet sich seit 20 Jahren im Übergang von einem taktisch geprägten, manuellen Prozess zu einer strategisch denkenden, digitalen Funktion. Seit Kurzem zieht das Tempo des Wandels rasant an. Laut einer weltweiten Studie, die von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt mit Unterstützung von SAP Ariba durchgeführt wurde, sehen führende Einkaufsorganisationen ihre Zukunft nun eindeutig in der Digitalisierung. Aus dieser Erkenntnis heraus investieren sie massiv in Technologien, die weit mehr bieten als nur Automatisierung und Kostenreduktion: Technologien, mit denen sie ihre Innovationskraft steigern und Großes bewirken können. Welch Früchte dies trägt, erfahren die Besucher der diesjährigen SAP Ariba Live. Die führende Global-Commerce-Konferenz findet vom 23. bis zum 25. April im Messe- und Kongresszentrum RAI in Amsterdam statt.  

„Die Botschaft ist eindeutig“, sagt Prof. Dr. Karsten Machholz, Professor für Strategischen Einkauf und Supply Chain Management an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und Ko-Autor von What’s the Next Big Thing in Procurement. „Procurement-Verantwortliche auf der ganzen Welt sind sich darin einig, dass die Digitalisierung dringlicher denn je ist. Sie werden aktiv, um den digitalen Wandel in ihren Organisationen zu beschleunigen und dessen Mehrwert zu maximieren.“ 

Weil er die Beweggründe der Branche noch genauer erforschen wollte, befragte Machholz gemeinsam mit SAP Ariba mehr als 450 Procurement- und Supply-Chain-Führungskräfte in den Regionen EMEA, Nord-/Südamerika sowie Asien-Pazifik. Die Studie deckt alle großen Branchen ab und umfasste sowohl Blue-Chip-Unternehmen als auch Mittelständler. Hier die Ergebnisse:  

  •  Die Reise hat erst begonnen. Obwohl 83 % der Befragten davon ausgehen, dass ihr Geschäft in erheblichem Maße von der Digitalisierung betroffen sein wird, verfügen nur 5 % bereits heute über hochautomatisierte Prozesse. 
  •  Einkauf mit Gewissen. Natürlich soll die Digitalisierung Kosten einsparen. Aber eben nicht nur. 88 % der Procurement-Verantwortlichen verfolgen höhere Ziele: Sie wollen Zwangsarbeit, Konfliktmineralien und Armut aus ihren Lieferketten verbannen und ihren Unternehmen dabei helfen, sowohl unter finanziellen als auch unter ethischen Gesichtspunkten gut dazustehen. 
  •  Alles wird smarter und schneller. Roboter werden menschliche Einkäufer nicht ersetzen. Kombiniert mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden sie sie jedoch intelligenter und effizienter machen. Mehr als 60 % der Studienteilnehmer planen hierfür Investitionen in die robotergestützte Prozessautomatisierung (20 %), in künstliche Intelligenz/Cognitive Computing (17 %), in maschinelles Lernen (15 %) und in Chat-Bots (9 %). 

Bei aller Begeisterung hat die Digitalisierung aber auch ihre Tücken. „Viele Unternehmen leiden unter unzureichender Analytik, schlechter Datenqualität, engen Budgets und einem Mangel an Fachkräften. All dies sind Hindernisse auf dem Weg zur Digitalisierung“, erklärt Marcell Vollmer, Ko-Autor von What’s the Next Big Thing in Procurement und Chief Digital Officer von SAP Ariba. Zur Überwindung dieser Hürden gibt die Studie den Unternehmen folgende Tipps mit auf den Weg: 

1)    Stärken Sie nicht nur Ihren Automatisierungsgrad, sondern Ihre Innovationsfähigkeit. Nutzen Sie digitale Technologien, um Prozesse neu zu konzipieren und zu optimieren. 

2)    Bereinigen Sie Ihre Daten und nutzen Sie intelligente Technologien und prädiktive Analyseverfahren, um zu smarteren Entscheidungen zu gelangen. 

3)    Setzen Sie nicht nur auf Einsparungen, sondern auf die Messung des Erfolgs. Definieren Sie ein überzeugendes Ziel und arbeiten Sie konsequent darauf hin.  

4)    Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Unternehmen auf kompetente und loyale Mitarbeiter angewiesen ist. Entwickeln Sie eine Strategie für das Talentmanagement, um Rollen, Fähigkeiten und Wissen weiterzuentwickeln.  

„In den kommenden 10 Jahren werden sich den Unternehmen mehr Chancen auftun als in den zwei letzten Jahrzehnten zusammengenommen“, so Vollmer. „Wenn sich der Einkauf für digitale Technologien und Strategien öffnet, kann er entscheidend dazu beitragen, dass diese Chancen gewinnbringend genutzt werden. Damit kann er nicht nur Ersparnisse und Effizienzgewinne realisieren, sondern auch die Innovationskraft befeuern und die Marktposition stärken.“ 

Auf der SAP Ariba Live, der größten Konferenz von Procurement- und Supply-Chain-Profis in Europa, kommen Tausende von Experten zusammen, um sich zu informieren und die Zukunft ihrer Branche zu debattieren. Dabei reicht das Angebot von dynamischen Vorträgen und Podiumsdiskussionen über interaktive Breakout Sessions bis hin zu rollenspezifischen Networking-Veranstaltungen und einem exklusiven Diversity- und Leadership-Forum. Interessenten können sich ab sofort hier anmelden.  

Über SAP Ariba  

Mit SAP Ariba können sich Unternehmen untereinander vernetzen, um effiziente Geschäfte zu tätigen. Im Ariba Network entdecken Einkäufer und Lieferanten aus mehr als drei Millionen Unternehmen und 180 Ländern neue Möglichkeiten, arbeiten bei Transaktionen zusammen und bauen ihre Beziehungen aus. Einkäufer können den gesamten Einkaufsprozess steuern und gleichzeitig die Ausgaben kontrollieren, neue Einsparpotenziale erkennen und eine stabile Lieferkette aufbauen. Und Lieferanten können sich mit profitablen Kunden vernetzen und bestehende Geschäftseziehungen effizient ausbauen - das vereinfacht die Verkaufszyklen und verbessert die Bargeldkontrolle auf dem Weg dorthin. Das Ergebnis ist ein dynamischer, digitaler Marktplatz, in dem Jahr für Jahr Geschäfte im Wert von über 1 Billion US-Dollar getätigt werden. 

Weitere Informationen über SAP Ariba finden Sie unter http://www.ariba.com 

Über SAP 

Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt SAP (NYSE: SAP) Unternehmen aller Größen und Branchen dabei, besser zu laufen. Vom Backoffice bis zum Sitzungssaal, vom Lager bis zum Schaufenster, vom Desktop bis zum mobilen Endgerät - SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Mit SAP-Anwendungen und -Services können rund 378.000 Kunden profitabel arbeiten, sich kontinuierlich anpassen und nachhaltig wachsen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sap.com. 

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Alle in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine historischen Fakten sind, sind zukunftsgerichtete Aussagen, wie sie in den USA definiert sind. Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Wörter wie "antizipieren", "glauben", "schätzen", "erwarten", "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "können", "planen", "projizieren", "vorhersagen", "sollten" und "werden" und ähnliche Ausdrücke, die sich auf SAP beziehen, sollen solche zukunftsgerichteten Aussagen kennzeichnen. SAP übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren. Alle zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen verschiedenen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen. Die Faktoren, die die künftigen Finanzergebnisse von SAP beeinflussen könnten, werden in den von SAP bei der U.S. Securities and Exchange Commission ("SEC") eingereichten Unterlagen ausführlicher erläutert, einschließlich des jüngsten bei der SEC eingereichten Jahresberichts der SAP auf Form 20-F. Die Leser werden davor gewarnt, sich übermäßig auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen, die nur zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung gültig sind. 

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Ina Rohe / Svenja Op gen Oorth
 

Emil-Riedel-Straße 18
 

80538 München
 

Tel: 089 242 038 0 
 

E-Mail: sapariba@eloquenza.de

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