Neue Yale-Studie zeigt: Mobiles MRT verkürzt die Wartezeit bis zur Bildgebung des Gehirns in der Notaufnahme um 80 %
Die PRIME-Studie (Portable Rapid Imaging for Medical Emergencies) deutet darauf hin, dass mobile MRT-Geräte eine frühzeitigere diagnostische Entscheidung ermöglichen, Bildgebungsengpässe verringern und so die Behandlungsergebnisse für Patienten verbessern können. Die Notaufnahme des Yale New Haven Health berichtete über deutliche Unterschiede in der Zeit zwischen der Anordnung der Bildgebung und dem Beginn der Untersuchung zwischen den beiden untersuchten Gruppen. Patienten in der Kohorte mit mobilen MRT begannen die Untersuchung im Durchschnitt 6,35 Stunden früher als Patienten der Kohorte, die ausschließlich mit konventionellen MRT-Geräten untersucht wurden.
Lioness MedTech AB und Hyperfine, Inc. (Nasdaq: HYPR) geben die Ergebnisse der PRIME-Studie (Portable Rapid Imaging for Medical Emergencies) bekannt. Notaufnahmen berichten, dass mobile MRT-Geräte die Zeit zwischen der Anordnung einer Gehirnbildgebung und dem Beginn der Untersuchung von der Dauer eines Transatlantikflugs auf die Dauer einer Mittagspause verkürzen. Diese Studie ist für den nordischen Raum von großer Relevanz, wo Lioness MedTech AB als Vertriebspartner des Swoop® Portable MR Imaging®-Systems von Hyperfine Inc. fungiert. Das Swoop® Portable MR Imaging®-System ist CE-zertifiziert und entspricht den EU-Vorschriften für Medizinprodukte.
Die Ergebnisse dieser prospektiven, randomisierten Studie wurden erstmals auf dem jährlichen Treffen der Society for Academic Emergency Medicine (SAEM) in Atlanta, Georgia, USA, vorgestellt. Die PRIME-Studie untersuchte den Einsatz des Swoop® Portable MR Imaging®-Systems in der Praxis - das weltweit erste von der FDA zugelassene und CE-gekennzeichnete, KI-gestützte mobiles MRT-System für das Gehirn - und wurde in der Notaufnahme von Yale New Haven Health, einer Notaufnahme der Stufe 1, durchgeführt.
Studiendesign und wichtigste Ergebnisse
Die randomisierte kontrollierte Studie untersuchte über einen Zeitraum von sieben Monaten bei 100 Patienten in der Notaufnahme die Durchschnittszeit zwischen der Anordnung einer Gehirnbildgebung und dem Beginn der Untersuchung. Die Studie baut auf der früheren ACTION PMR (Acute Ischemic Stroke Detection with Portable MR) Studie auf und erweitert deren Fokus auf ein breiteres Spektrum neurologischer Notfälle, darunter Hydrozephalus, Raumforderungen und Masseneffekt. Die Bildgebung erfolgte mit dem Swoop® Portable MR Imaging® System der zweiten Generation, das mit der neuesten Version der Optive AI™-Software ausgestattet ist. Die Patienten wurden randomisiert und erhielten entweder die Standardversorgung (ausschließlich konventionelle MRT) oder eine mobile MRT-Untersuchung gefolgt von der Standardversorgung, wobei alle Teilnehmer unabhängig von ihrer Gruppenzuteilung eine konventionelle MRT-Untersuchung erhielten.

Swoop® Portable MR Imaging® System im Transport
Die Notaufnahme des Yale New Haven Health berichtete über deutliche Unterschiede in der Durchschnittszeit zwischen der Anordnung der Bildgebung und dem Beginn der Untersuchung zwischen den beiden Gruppen. Patienten in der Kohorte mit mobilen MRTs begannen die Untersuchung im Durchschnitt 6,35 Stunden früher als diejenigen in der Kohorte mit ausschließlich konventionellem MRT. Die mediane Zeit bis zum Untersuchungsbeginn betrug 1,28 Stunden in der Gruppe mit portablen MRTs gegenüber 7,76 Stunden in der Gruppe mit ausschließlich konventionellen MRTs. Dieser Zeitgewinn kann insbesondere für Patienten mit einem akuten Schlaganfall klinisch entscheidend sein, da eine frühere Diagnose darüber entscheiden kann, ob eine Therapie mit Thrombolytika noch möglich ist. Eine solche Therapie erhöht erheblich die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Genesung ohne bleibende Behinderung. Jede Verzögerung bei der Diagnose eines Schlaganfalls und dem Beginn der Behandlung führt zu einem messbaren Verlust von Hirngewebe und ist mit schlechteren Behandlungsergebnissen verbunden. Zudem ist wichtig, dass alle mit mobilen MRT identifizierte pathologischen Befunde mit den Ergebnissen konventioneller MRTs übereinstimmen. Die Ergebnisse der PRIME-Studie deuten darauf hin, dass mobile MRT frühere diagnostische Entscheidungen ermöglichen und Engpässe in der Bildgebung reduzieren, was Behandlungsergebnisse verbessert.
Klinischer Nutzen und Bedeutung für Krankenhäuser
Ärzte der Yale University lobten das klinische Potenzial des Swoop® Portable MR Imaging® Systems. „Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein mobiles MRT deutlich schneller als ein konventionelles MRT in den Arbeitsablauf der Notaufnahme integriert werden kann und klinisch relevante Informationen liefert, wenn Zeit von entscheidender Bedeutung ist“, erklärte Dr. Charles Wira, Professor für Notfallmedizin. „Das mobile MRT hat das Potenzial, die diagnostische Effizienz zu verbessern, Verzögerungen zu reduzieren und schnellere Therapieentscheidungen für Patienten mit neurologischen Notfällen zu unterstützen.“ Dr. Kevin Sheth, Professor für Neurologie und Neurochirurgie, betonte zudem die Fähigkeit des Systems, „Ärzten frühere aussagekräftige Bildgebungsinformationen bereitzustellen, die Arbeitsabläufe in der Notaufnahme zu verbessern und den Zugang zu Hirnbildgebung dort zu erweitern, wo ein konventionelles MRT nur schwer verfügbar ist.“

Swoop® Portable MR Imaging® System Tablet-Ansicht
Da Notaufnahmen weiterhin unter der Belastung hoher Patientenzahlen und erheblichem Personalmangel stehen, tragen die Ergebnisse der PRIME-Studie zu der wachsenden Bedeutung und dem Nutzen von mobilem MRTs in zeitkritischen Notfallsituationen bei. Die Dringlichkeit dieses Bedarfs spiegelte sich auch in der Geschwindigkeit wider, mit der Teilnehmende für die Studie rekrutiert werden konnten. Maria Sainz, Präsidentin und CEO von Hyperfine, erklärte: „Die Rekrutierung für die PRIME-Studie verlief sehr schnell, was zeigt, wie häufig ein MRT als Triage-Instrument in der Notaufnahme benötigt wird.“

Swoop® Portable MR Imaging® System in der Notaufnahme
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Die vollständige Pressemitteilung von Hyperfine ist verfügbar unter: https://investors.hyperfine.io/news-releases/news-release-details/hyperfine-announces-presentation-results-prime-study-showing
Einzelheiten zur Studie sind auf ClinicalTrials.gov unter dem Studien-ID NCT06930534 verfügbar: https://clinicaltrials.gov/study/NCT06930534?id=NCT06930534&viewType=Card&rank=1
Haftungsausschluss: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die mit Risiken und Ungewissheiten behaftet sind und erheblich von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen können. Diese Aussagen spiegeln die aktuellen Erwartungen hinsichtlich der Strategie, der Produkte und der zukünftigen Geschäftsentwicklung des Unternehmens wider. Faktoren, die zu Abweichungen führen könnten, sind in den bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) eingereichten Unterlagen des Unternehmens beschrieben. Hyperfine übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
Über Lioness Medtech AB
Lioness Medtech AB ist ein europäischer Medizintechnik-Pioneer und Value-Added-Reseller (VAR) für führende Innovationen in den Bereichen der medizinischer Bildgebung und Therapie. Lioness vertritt und betreut weltweit führende Lösungen in den Bereichen medizinische Bildgebung, Strahlentherapie und Qualitätssicherung in den nordischen Ländern und ausgewählten europäischen Märkten.
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