Erdbeben in Myanmar: Versorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern läuft an

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World Vision befürchtet Missbrauch von Kindern

Friedrichsdorf, (02.04.2025) – Nach dem starken Erdbeben in Myanmar hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision die Versorgung von Überlebenden mit Hilfsgütern begonnen. Auch abgelegene Dörfer konnten von World Vision erreicht werden. 

Zerstörte Straßen, beschädigte Infrastruktur und häufige Stromausfälle erschweren zwar die Arbeit der Einsatzteams von World Vision. Doch sie konnten jetzt auch Überlebende in abgelegenen Dörfern in den am stärksten betroffenen Gebieten in der Region Mandalay unterstützen. Verteilungen lebenswichtiger Hilfsgüter wie Lebensmittel, sauberem Wasser und Materialien für Unterkünfte wurden bereits geleistet. So hat ein lokales Einsatz-Team gestern 500 Haushalte mit je 50 Kilogramm Reis versorgt. Zudem wurde Trinkwasser geliefert und Familien bekamen Hilfsgüter wie Matten, Tücher und Moskitonetze. 

„Der humanitäre Bedarf in Myanmar ist immens“, so Dr. Kyi Minn, Landesdirektor von World Vision in Myanmar. „Die Familien kämpfen mit sehr hohen Temperaturen, großer Hitze und Wassermangel ohne Unterkunft, Nahrung oder medizinische Versorgung und erleiden gleichzeitig ein schweres körperliches und emotionales Trauma.“ 

World Vision arbeitet zudem daran, den Zugang zu medizinischer Versorgung, sanitären Einrichtungen und psychosozialer Unterstützung für die betroffenen Kinder und ihre Familien zu ermöglichen.  

Kyi Minn betont, dass der Schutz der Kinder oberste Priorität haben muss. „Kinder sind während einer humanitären Krise immer am stärksten gefährdet. Schon vor diesem Erdbeben war die Lage der Kinder in Myanmar katastrophal“, so Minn. „Jetzt haben die Zerstörungen das Leid der Familien noch verschlimmert und die Kinder in große Gefahr gebracht. In Notsituationen wie dieser sind manche Kinder gezwungen zu fliehen, werden von ihren Familien getrennt und sind Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt. Sie sind der Gefahr ausgesetzt, verletzt oder sogar getötet zu werden. Mädchen sind besonders gefährdet.“ 

ACHTUNG REDAKTIONEN: Der Landesdirektor Kyi Minn steht für Interviews in englischer Sprache zur Verfügung. Für Interviews in deutscher Sprache wenden Sie sich bitte an die Pressestelle von World Vision Deutschland. 

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World Vision ist ein internationales Kinderhilfswerk, das sich seit mehr als 70 Jahren gegen Ungerechtigkeit und Armut einsetzt. Das Kinderhilfswerk ist in rund 100 Ländern aktiv und konnte allein im Jahr 2023 mehr als 18 Millionen Menschen mit humanitären Hilfsprogrammen unterstützen. World Vision hilft Kindern in Krisen und Katastrophen zu überleben und unterstützt Familien langfristig dabei, sich selbst versorgen zu können. Nachhaltige Hilfe für eine gerechtere Welt für Kinder.

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Der humanitäre Bedarf in Myanmar ist immens. Die Familien kämpfen mit sehr hohen Temperaturen, großer Hitze und Wassermangel ohne Unterkunft, Nahrung oder medizinische Versorgung und erleiden gleichzeitig ein schweres körperliches und emotionales Trauma.
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