World Vision liefert Sauerstoffgeräte in Indien aus

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Weiter alarmierende Covid19-Zahlen in ländlichen Gebieten

Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat 170 Geräte zur Sauerstoffherstellung und über 950 Pulsoximeter an Krankenhäuser in Indien ausgeliefert. Insgesamt plant die Organisation über 1350 Sauerstoffkonzentratoren auszuliefern. Den Einkauf und die Verteilung übernimmt World Vision Indien.

Die Geräte wurden an Krankenhäuser und Gesundheitszentren in den Bundesstaaten Rajasthan, Delhi, Tamil Nadu, Uttar Pradesh und Karnataka verteilt. Darüber hinaus stellt World Vision Indien auch ab sofort Thermometer, Betten, und andere wichtige Hilfsgüter zur Verfügung.  Zudem verteilte die Organisation Infomaterial zur Pandemie und zu Impfungen.

Madhav Bellamkonda, Direktor von World Vision Indien: „Die Zahl der COVID19-Fälle und der damit verbundenen Todesfälle in ländlichen Gebieten ist alarmierend gestiegen. World Vision Indien arbeitet mit der Regierung zusammen, um die Gesundheitssysteme in den ländlichen Gebieten zu stärken. Aber es muss dringend mehr getan werden, um die Kapazitäten der ländlichen Krankenhäuser zu verbessern, damit die betroffenen Menschen behandelt und wertvolle Leben gerettet werden können.“

World Vision Indien setzt zudem die bisherige Aufklärungsarbeit im Bereich Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregeln fort, verteilt Masken und Seife und arbeitet mit Partnern, um Kindern und ihren Familien auch die nötige psychosoziale Unterstützung und Betreuung zukommen zu lassen. Viele der Kinder und auch Erwachsene sind extrem verunsichert und müssen mit der Erkrankung oder gar dem Verlust eines Familienmitglieds umgehen. Immer mehr Familien rutschen wegen der Pandemiefolgen zudem in extreme Armut und stehen nach Beobachtungen der Mitarbeitenden von World Vision Indien deshalb unter dem Druck, ihre Kinder früh zu verheiraten. Auch gegen diese Praxis setzt sich World Vision mit Aufklärungsarbeit ein.

World Vision Indien arbeitet zudem im Bereich der Impf-Aufklärung, um den Menschen die Furcht vor Impfungen zu nehmen. Zusammen mit der Regierung baut die Organisation daher große Zelte auf, die als Impfzentren genutzt werden können.

Bislang hat World Vision im Rahmen der Covid19-Hilfe über 4,8 Millionen Menschen erreicht und diese mit Masken, Handschuhen, Hygieneartikeln, Lebensmittelpaketen, Schulmaterial für Kinder und Unterstützung für den Lebensunterhalt versorgt.

ACHTUNG REDAKTIONEN: Interviews (in englischer Sprache) mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vor Ort vermittelt die Pressestelle in Friedrichsdorf.

Zur Unterstützung der Corona-Nothilfe sind wir auf Spenden angewiesen:

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World Vision-Pressestelle
Tel.: 06172-763-151, -153, -155, -156 oder via e-mail: presse@wveu.org

https://www.worldvision.de/presse

World Vision ist eine unabhängige christliche Kinderhilfsorganisation mit über 70 Jahren Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Nothilfe. Unser Fokus liegt darauf, den am stärksten gefährdeten Kindern Chancen zu bieten, ein erfülltes Leben zu führen.  In rund 100 Ländern arbeiten wir mit Spenderinnen und Spendern, Kindern und Jugendlichen, Dorfgemeinschaften, Regierungen und vielen Partnern transparent zusammen, um nachhaltig Armut und Ungerechtigkeiten zu überwinden. World Vision Deutschland e.V. führt derzeit 280 Projekte in 48 Ländern durch und erreicht damit rund 16 Millionen Menschen. Mit der internationalen Kampagne „It Takes a World to end Violence against Children“ setzt sich World Vision dafür ein, Gewalt gegen Kinder in jeder Form zu beenden.

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Die Zahl der COVID19-Fälle und der damit verbundenen Todesfälle in ländlichen Gebieten ist alarmierend gestiegen. World Vision Indien arbeitet mit der Regierung zusammen, um die Gesundheitssysteme in den ländlichen Gebieten zu stärken. Aber es muss dringend mehr getan werden, um die Kapazitäten der ländlichen Krankenhäuser zu verbessern, damit die betroffenen Menschen behandelt und wertvolle Leben gerettet werden können.
Madhav Bellamkonda, Direktor von World Vision Indien