Gewusst woher: Regionalität ist mehr als nur ein Trend

Qualität und Herkunft gewinnen an Bedeutung bei der Wahl von
Lebensmitteln / Regionales Wirtschaften schafft lebendige, ländliche Regionen

Uelzen, 18. Juni 2020 In Gärten und auf Balkonen blüht es hierzulande in den letzten Jahren immer mehr. Es werden wieder selbst Tomaten, Salate und Kartoffeln angebaut, gehegt und gepflegt. Das Bedürfnis nach Regionalität, nach dem Wissen um Herkunft und dem, „was drin ist“, wächst und führt zu mehr Wertschätzung für Lebensmittel und ihre Herstellung. Globale Pandemien geben dem Bewusstsein für die regionale Wertschöpfung einen zusätzlichen Schub, das bestätigen auch Lebensmittelhändler und -hersteller. So auch die niedersächsische Bohlsener Mühle. Der Bio-Pionier setzt seit über 40 Jahren auf Regionalität. 40 Prozent des in der Bio-Mühle verarbeiteten Getreides stammen aus einem Umkreis von 200 Kilometern. Damit die Wertschöpfung in der Region bleibt, entsteht in der eigenen Produktion aus mehr als 15 Getreidesorten ein vielfältiges Sortiment an Bio-Lebensmitteln – von Mehl über Snäckebrot bis hin zu Keksen, Müslis und frischen Backwaren.

Volker Krause, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Bohlsener Mühle, hat es sich schon bei der Übernahme des väterlichen Betriebs 1979 zum Ziel gesetzt, ökologisch, verantwortungsbewusst und ganzheitlich zum Wohle der Region zu wirtschaften. Früh hat er die Bedeutung regionalen Wirtschaftens erkannt und sich über die Jahre hinweg in einem Umkreis von 200 Kilometern ein Netzwerk von Bio-Landwirten aufgebaut. Die Landwirte sind froh, dass die Unternehmensstrategie von Volker Krause erfolgreich ist.

Denn die 1265 erstmalig urkundlich erwähnte Wassermühle ist heute eine von nur noch drei Mühlen im Landkreis Uelzen. Vor 50 Jahren gab es hier noch 26. Sie konnten dem Konzentrationsprozess und damit der Zentralisierung in der Wirtschaft nicht standhalten. Für die Region trägt die Bohlsener Mühle zu einer stabileren Wirtschaft bei, indem sie u.a. sinnstiftende, sichere Arbeitsplätze schafft.

Die stärkere Bewegung hin zu einer gesteigerten Wertschätzung für regionale Produkte freut den Bio-Unternehmer: „Die Menschen beschäftigen sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Herkunft, Qualität und den Produktionsbedingungen, die ihren Lebensmitteln zu Grunde liegen. Die Corona-Krise hat diesem Bewusstsein einen zusätzlichen Schub gegeben. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für hochwertige Lebensmittel in Bio-Qualität, viele davon legen bei ihrem Kauf zunehmend Wert auf überwiegend regionale Lebensmittel.

Ich begrüße diese Entwicklung und wünsche mir zugleich ausdrücklich, dass die Wertschätzung und Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten über die aktuelle Pandemiezeit hinaus zum Dauerzustand wird.“ Denn für ihn und seine rund 260 Mitarbeiter*innen steht fest, dass es nur ökologisch geht, dass die Zukunft nachhaltig und regional gestaltet werden muss. „Nur so können wir dauerhaft wirtschaftlich stabile Regionen fördern und Vielfalt auf dem Acker und auf unseren Tellern erhalten“, fasst Geschäftsführer Mathias Kollmann das regionale Erfolgsrezept des mittelständischen Unternehmens zusammen.

Die Bohlsener Mühle mit Sitz im niedersächsischen Uelzen zählt zu den Bio-Pionierunternehmen der ersten Stunde, das – dem Mühlensterben in den 1970er Jahren zum Trotz – seit nunmehr über 40 Jahren traditionelles Handwerk mit modernster Technik verbindet.
Mit der Übernahme der väterlichen Getreidemühle durch Volker Krause 1979 folgte die Umstellung auf 100 % Öko. Was ihn schon damals antrieb, ist seither spür- und erlebbarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie: Die Ehrfurcht gegenüber der 700 Jahre alten Mühlengeschichte, die Liebe zum eigenen Zuhause und zur Region sowie die Überzeugung, durch nachhaltiges, zukunftsfähiges Wirtschaften Verantwortung zu übernehmen und Wertvolles zu schaffen.
So entsteht in der geschichtsträchtigen Bio-Mühle inmitten der Lüneburger Heide aus über 15 Getreidesorten ein vielfältiges Sortiment an Bio-Lebensmitteln aus überwiegend regionalem Anbau – angefangen von klassischem Mehl, über Snäckebrot bis hin zu Keksen, Müslis und frischen Backwaren. Für mehr Vielfalt auf dem Acker und auf dem Teller!

Das Bio-Produktsortiment der Bohlsener Mühle ist im deutschen Naturkostfachhandel und im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel zu finden.

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Über uns

Seit über 40 Jahren verarbeitet die Bohlsener Mühle 100% ökologische Erzeugnisse von über 200 Landwirten aus der Region und unterstützt damit die bäuerliche Struktur, die Vielfalt auf dem Acker und stärkt die regionale Wertschöpfung. Inhaber Volker Krause ist überzeugt, „Wir brauchen mehr denn je zukunftsfähiges Wirtschaften, gemäß dem ökologischen Imperativ: Handle so, dass spätere Generationen mindestens die gleichen Lebensbedingungen vorfinden wie du“. Vielfalt gehört zu den hervorragenden Eigenschaften der Bohlsener Mühle. Müslis, Crunchys, Kekse und Snäckebrote entstehen in der Wassermühle und der Feinbäckerei. Vielfältig sind auch die Rohstoffe: Neben Dinkel, Einkorn und Emmer verfeinern die Rezepturen z.B. Buchweizen, Leinsaat und Quinoa – angebaut in Norddeutschland. Um die Biodiversität zu unterstützen und die Fruchtfolge auf dem Acker auszudehnen. Um Lieferwege zu verkürzen und die regionalen Strukturen zu stärken. Um Vielfalt im Geschmack zu bewahren.

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Der Bio-Pionier Bohlsener Mühle setzt seit über 40 Jahren auf Regionalität. 40 Prozent des in der Bio-Mühle verarbeiteten Getreides stammen aus einem Umkreis von 200 Kilometern. Damit die Wertschöpfung in der Region bleibt, entsteht in der eigenen Produktion aus mehr als 15 Getreidesorten ein vielfältiges Sortiment an Bio-Lebensmitteln – von Mehl über Snäckebrot bis hin zu Keksen, Müslis und frischen Backwaren.
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Die Menschen beschäftigen sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Herkunft, Qualität und den Produktionsbedingungen, die ihren Lebensmitteln zu Grunde liegen. Die Corona-Krise hat diesem Bewusstsein einen zusätzlichen Schub gegeben. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für hochwertige Lebensmittel in Bio-Qualität, viele davon legen bei ihrem Kauf zunehmend Wert auf überwiegend regionale Lebensmittel. Ich begrüße diese Entwicklung und wünsche mir zugleich ausdrücklich, dass die Wertschätzung und Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten über die aktuelle Pandemiezeit hinaus zum Dauerzustand wird.
Volker Krause
Nur so können wir dauerhaft wirtschaftlich stabile Regionen fördern und Vielfalt auf dem Acker und auf unseren Tellern erhalten.
Mathias Kollmann