Zitate

Eine ökologisch und gleichzeitig soziale Transformation kann nur gelingen, wenn regionale Rohstofferzeugung und regionale Verarbeitung Hand in Hand gehen. Dafür sollten jetzt die politischen Rahmenbedingungen gesetzt werden.
Mathias Kollmann, Geschäftsführer Bohlsener Mühle
Mit dem digitalen Nachhaltigkeitsbericht schaffen wir gegenüber Partnern und Kunden Transparenz über unsere Nachhaltigkeitsleistungen
Philip Luthardt, Nachhaltigkeitsmanager der Bohlsener Mühle
Wir berichten, welche Maßnahmen wir bereits umsetzen konnten, welche Erfolge wir beispielsweise im Bereich regionaler Beschaffung oder im Klimaschutz erreicht haben, aber auch welche Herausforderungen es aktuell zu meistern gilt und wo es weitere Potenziale gibt. Dabei haben wir uns dafür entschieden, den Nachhaltigkeitsbericht in Form einer eigenen Website zu gestalten. Auf diese Weise können die Komplexität, die Zusammenhänge der unterschiedlichen Themen und die vielfältigen Wirkungsweisen der Projekte ideal abgebildet und den Lesern und Leserinnen übersichtlich vermittelt werden
Philip Luthardt, Nachhaltigkeitsmanager der Bohlsener Mühle
Zukunftsfähig Wirtschaften bedeutet für uns, mit unserem unternehmerischen Handeln die Region zu stärken und deren Entwicklung nachhaltig zu fördern. Ganz konkret bedeutet das für uns zum Beispiel die Schaffung sinnstiftender und sicherer Arbeitsplätze. Oder die von uns initiierte Gründung einer Bürger-Energie-Genossenschaft für ein Nahwärmenetz mit Heizwärme auf der Grundlage eines fairen Energiepreismodells. Auch bei der Rohstoffbeschaffung fokussieren wir uns auf die Region
Volker Krause, geschäftsführender Gesellschafter der Bohlsener Mühle
Der Bezug der Rohstoffe aus der Region ermöglicht transparente Lieferketten, kurze Transportwege und den direkten Kontakt mit den Landwirtinnen und Landwirten. Außerdem fördern wir so den Ausbau des ökologischen Landbaus und leisten damit unter anderem einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Natürlich können wir nicht alle Rohstoffe aus der Region beziehen. Denn einige davon wachsen beispielsweise aus klimatischen Gründen nicht in Deutschland. Aber auch bei diesen achten wir darauf, dass hohe Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden
Philip Luthardt, Nachhaltigkeitsmanager der Bohlsener Mühle
Die Klimakrise ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Das 2015 verabschiedete Pariser Klimaabkommen ist ein wichtiger Schritt. Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sind nun gefragt, die Vorgaben umzusetzen. Die Bohlsener Mühle möchte hier ihren Beitrag leisten und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Wir wollen bis 2025 klimapositiv arbeiten
Mathias Kollmann, Geschäftsführer der Bohlsener Mühle
2020 haben wir in Sachen Klimaschutz einen weiteren Meilenstein erreicht. Neben der Reduktion der Emissionen haben wir unseren Unternehmensstandort vollständig klimaneutral gestellt – unter anderem mit Hilfe unserer innovativen Dinkelspelzenheizung, die seit 2019 lokal klimaneutrale Wärme für 72 Haushalte produziert. Ein Beispiel, das zeigt, wie wir Mehrwert für Region, Gesellschaft und Natur schaffen
Mathias Kollmann, Geschäftsführer der Bohlsener Mühle
Die Rohstoffbeschaffung wird zu einem Kampf, den die mittelständisch geprägte Lebensmittelwirtschaft in Konkurrenz zur global agierenden Industrie ziemlich sicher verlieren wird.
Mathias Kollmann, Geschäftsführer der Bohlsener Mühle
Wenn wir überhaupt Ware bekämen, so zahlten wir im Augenblick für Bio-Dinkel mehr als das Doppelte dessen, was wir zum Erntezeitpunkt im Juli 2020 gezahlt haben.
Mathias Kollmann, Geschäftsführer der Bohlsener Mühle
Wir von der Bohlsener Mühle sind überzeugt, dass nur nachhaltiges, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften zukunftsfähig ist – mit einer starken Verankerung in der Region und einer lebendigen Verbindung zu vielen engagierten Menschen.
Volker Krause (geschäftsführender Gesellschafter Bohlsener Mühle)
Wir sind davon überzeugt, dass es im Interesse aller liegt, wenn große Investitionen von vielen Menschen getragen werden, die darüber einen direkten Bezug zu einem Unternehmen wie der Bohlsener Mühle und unserem Investitionsvorhaben herstellen und erleben können.
Mathias Kollmann (Geschäftsführer Bohlsener Mühle)
Nur was verarbeitet wird, wird auch von den Landwirten angebaut.
Volker Krause, Unternehmensgründer und -inhaber
Vom Holzboden über eigens angefertigte Möbel vom regionalen Tischler bis hin zur Wandfarbe – wir haben bei allen verwendeten Materialien auf Materialgesundheit, Rückbaubarkeit und Kreislauffähigkeit geachtet, sodass eine ganzheitliche, gesunde und einzigartige Ladenstruktur entstanden ist. In der Konzeption und Detailplanung wurden wir von der Cradle to Cradle NGO beraten und unterstützt, die genau diese Kriterien im Ladenbau forciert.
Mathias Kollmann (Geschäftsführer Bohlsener Mühle)
Ein Austausch mit allen Interessentinnen und Interessenten ist uns enorm wichtig. Nur so können wir lernen und gleichzeitig Anreize für werteorientiertes und verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit geben.
Volker Krause (geschäftsführender Gesellschafter Bohlsener Mühle)
Bisher werden Ladenkonzeption und -bau kaum unter den Aspekten von Cradle to Cradle betrachtet. Es freut uns daher, dass die Bohlsener Mühle beispielhaft die Initiative ergriffen hat und wir sie bei der Konzeption und Umsetzung ihres Bohlsener Mühlenladens in Lüneburg begleiten durften. Für mich ist er ein herausragendes und von Cradle to Cradle inspiriertes Ladenkonzept, das hoffentlich viele Nachahmer findet.
Nora Sofie Griefahn (geschäftsführende Vorständin Cradle to Cradle NGO)
Treu unserer Firmenphilosophie haben wir mit dem Bohlsener Mühlenladen einen Ort geschaffen, an dem Lebensmittel, Handwerk und Natur gleichermaßen Wertschätzung erfahren. Dafür bin ich meinen Kolleginnen und Kollegen sowie all unseren ökologisch handelnden Partnerinnen und Partnern dankbar, die uns während des gesamten Prozesses begleitet und unterstützt haben – angefangen beim Architekten Hartmut Tromberend über die Cradle to Cradle NGO hin zu allen Handwerkerinnen und Handwerkern.
Mathias Kollmann (Geschäftsführer Bohlsener Mühle)
Als Bio-Pionierunternehmen verfolgen wir seit über 40 Jahren eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie, die Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie vereint. Mit unserem unternehmerischen Handeln übernehmen wir Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Dabei denken und handeln wir in unserem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung immer einen Schritt weiter.
Volker Krause
Das neueste Beispiel dafür ist unser Bohlsener Mühlenladen in Lüneburg, welcher fast ausschließlich nach den Cradle to Cradle-Prinzipien realisiert wurde und ein ganzheitliches, gesundes und einzigartiges Ladenkonzept darstellt. Dafür nun erneut unter den Finalisten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu sein freut uns sehr.
Mathias Kollmann
Unsere Kredo ist es seit jeher, vielfältige Getreide in unseren Broten einzusetzen, denn nur was verarbeitet wird, wird auch angebaut. So haben wir - neben klassischen Brotgetreiden - Quinoa, Lichtkornroggen oder Einkorn aus Norddeutschland in unseren Rezepturen.
Nils Müller (Bäckermeister)
Es ist großartig, dass die Kampagne so gut von unseren Marktpartnern in den Bäckereien angenommen wird. Wir mussten sogar schon Blütenmischungen nachbestellen, so hoch ist die Nachfrage. Bioland-Bäcker setzen sich durch die Verwendung hochwertiger, ökologisch angebauter Zutaten bereits stark für den Naturschutz ein. Diese Kampagne soll darüber hinaus noch einmal für Aufmerksamkeit sorgen und mit dem ‚Blütenglück‘ ein Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt setzen.
Jan Plagge (Präsident Bioland e.V.)
Wir freuen uns sehr, die Bohlsener Mühle bei der Konzeption und der Detailplanung ihres ersten Markenladens zu begleiten. Wir arbeiten als Cradle to Cradle NGO darauf hin, dass gesunde, rückbaubare und kreislauffähige Materialien selbstverständlich werden – auch im Handwerk und im Ladenbau.
Tim Janßen (Geschäftsführender Vorstand C2C NGO)
Ein Austausch mit allen Interessentinnen und Interessenten ist uns enorm wichtig. Nur so können wir lernen und gleichzeitig Anreize für werteorientiertes und verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit geben.
Volker Krause
Treu unserer Firmenphilosophie schaffen wir gemeinsam mit regionalen Partnern und mit Unterstützung von ökologisch handelnden Partnerinnen und Partnern einen Ort, an dem Lebensmittel, Handwerk und Natur Wertschätzung erfahren.
Mathias Kollmann
Die Verbindung meiner Philosophie von nachhaltiger Innenarchitektur mit den Ansprüchen der Bohlsener Mühle und dem großen Knowhow der Kreislauf-Expertinnen und Experten lässt ein außergewöhnliches, nie dagewesenes Ladenkonzept in der Lüneburger Innenstadt entstehen.
Hartmut Trombered (Innenarchitekt)
Die neue, 63 Meter lange Backstraße ermöglicht dank der diversen Temperaturzonen ein schnelles und gleichzeitig schonendes Backen der Kekse. Der zugehörige neue Durchlaufofen lässt sich noch feiner gemäß spezifischer Produktanforderungen justieren. Der neue Kneter ist vielseitiger. Das sind alles Faktoren, die unsere Innovationskraft im Kekssegment stärken und unseren konsequenten Anspruch einer hochwertigen Produktqualität hochhalten.
Volker Krause
Sobald ab 2021 die vierte Backstraße in Betrieb geht, kann die Keksherstellung weiter beschleunigt werden, sodass wir dann beispielsweise zwei verschiedene Produkte auf mehreren Linien herstellen und die Gesamtkapazität in der Keksproduktion um 50% erweitern können.
Volker Krause
Ich freue mich auf die neuen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Bohlser Mühle gemeinsam mit unseren bis dato 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin zukünftig einer sinnstiftende Tätigkeit nachgehen und damit zu einer positiven Veränderung in der Region beitragen. Allein 2019 verblieben schon 59% unseres Umsatzes in der unmittelbaren Region.
Mathias Kollmann
Ich bin davon überzeugt, dass die enge Verzahnung von Landwirtschaft und regionaler Verarbeitung, wie Getreidemühle und Bäckerei, und Veredelung eine Region bereichert und revitalisiert.
Volker Krause
Heute arbeiten in der Bohlsener Mühle nicht mehr nur zwei, sondern 260 Menschen und finden hier eine sinnstiftende Tätigkeit und sorgen damit für eine Veränderung: Allein 2019 verblieben 59% unseres Umsatzes in unserer Region.
Mathias Kollmann
Es gibt kein ‚Weiter wie bisher‘. Die Gesellschaft steht vor der Gewissheit, dass in Zukunft ökologisch, nachhaltig und regional gedacht werden muss, um wirtschaftlich gesunde Regionen zu fördern
Volker Krause
Regionale Lieferkreisläufe machen unsere Lebensmittellandschaft stabil und krisenfest. Gleichzeitig bleibt dabei die Vielfalt im Anbau und in der Produktion erhalten
Mathias Kollmann
Wir haben über die Jahre 260 Arbeitsplätze geschaffen und damit den hiesigen Bewohnern eine berufliche Perspektive geboten sowie Menschen aufs flache Land gelockt
Mathias Kollmann
Ich bin davon überzeugt, dass die Verzahnung aus Landwirtschaft, Getreidemühle und Bäckerei eine Region bereichert, belebt und Brücken schafft
Mathias Kollmann
Die Menschen beschäftigen sich in den letzten Jahren zunehmend mit der Herkunft, Qualität und den Produktionsbedingungen, die ihren Lebensmitteln zu Grunde liegen. Die Corona-Krise hat diesem Bewusstsein einen zusätzlichen Schub gegeben. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für hochwertige Lebensmittel in Bio-Qualität, viele davon legen bei ihrem Kauf zunehmend Wert auf überwiegend regionale Lebensmittel. Ich begrüße diese Entwicklung und wünsche mir zugleich ausdrücklich, dass die Wertschätzung und Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten über die aktuelle Pandemiezeit hinaus zum Dauerzustand wird.
Volker Krause
Nur so können wir dauerhaft wirtschaftlich stabile Regionen fördern und Vielfalt auf dem Acker und auf unseren Tellern erhalten.
Mathias Kollmann