Shopper-Studie: Über ein Drittel sieht Markenartikel als Geldmacherei – fast die Hälfte der Deutschen kauft überwiegend Handelsmarken
Viel Geld für wenig Vorteil? Mehr als die Hälfte hält Markenprodukte für überteuert, über ein Drittel spricht von Geldmacherei. Die Folge: Nahezu die Hälfte setzt 2026 beim Wocheneinkauf überwiegend auf Handelsmarken, rund jede siebte Person sogar fast ausschließlich. Unter Geringverdienenden verzichtet fast ein Viertel weitgehend auf Markenprodukte. Kein Wunder: Während Nachhaltigkeit als Kaufkriterium an Bedeutung verliert, wird der Preis noch wichtiger. Die Bindung an Handelsmarken ist aber längst nicht mehr nur preisgetrieben: Über 80 Prozent wollen Handelsmarken selbst dann treu bleiben,
Drogerie-Apps sind sogar noch beliebter als Händler-Apps anderer Branchen. Laut der Simon-Kucher Händler-App-Studie ist der digitale Vorsprung vor allem dm und Rossmann zu verdanken. So verwendet mit 75 Prozent bereits jeder dritte Händler-App Nutzer die mobile Software von dm. Ganze 70 Prozent nutzen die Konkurrenz-App von Rossmann. Überdurschnittlich beliebt sind bei Drogerie-Apps dabei vor allem die Funktionen für Click & Collect sowie mobiles Bezahlen.
· Digitaler Vorsprung: 80 % der Kunden nutzen Händler-Apps, bei Drogerie-Apps sind es ganze 96 % · Dm (75 %) meistgenutzte
Was und wie viel im Einkaufswagen landet? Das hängt laut der Simon-Kucher Händler-App-Studie stark davon ab, ob Kunden die Apps der Einzelhändler nutzen. So gibt rund jeder zweite Nutzer an, wegen Händler-Apps nicht nur häufiger, sondern auch mehr einzukaufen. Rund die Hälfte der Konsumenten wählt beim Einkauf ihrer Produkte sogar nach Vorschlägen der App aus. Inzwischen setzen ganze neun von zehn Verbrauchern für Infos über Angebote/Rabatte auf mobile Software. Im Ranking belegt Amazon dabei den ersten Platz vor Lidl, Rewe und dm.
· 50 % kaufen wegen Apps mehr, 49 % kaufen häufiger;