Studie zeigt: Viel Auswahl, wenig Hilfe – Auto-Konfiguratoren verfehlen ihren Zweck
Online-Konfiguratoren sind ein zentraler Touchpoint im Autokauf, doch ihre Leistungsfähigkeit bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die aktuelle Auto-Konfigurator Studie* von Simon-Kucher zeigt: Die Mehrheit der Anbieter liefert zu wenig Orientierung und unterstützt Kaufentscheidungen nur unzureichend.· Auto-Konfiguratoren erreichen im Schnitt nur 46 von 100 möglichen Punkten · 55 % der Hersteller liegen unter diesem Durchschnitt · Die Spannweite ist groß: 22 Punkte beim schwächsten vs. 65 Punkte beim besten Anbiete · Zu den bestbewerteten Konfiguratoren zählen Audi,
Die Loyalität der Stromkunden in Österreich bröckelt: Laut der Simon-Kucher Energie-Studie steigt die Wechselwilligkeit auf ein neues Rekordhoch. Rund jeder Fünfte ist offen für einen Anbieterwechsel. Besonders hoch ist die Wechselabsicht bei Kundenbeziehungen unter zwei Jahren sowie bei Online-Anbietern und überregionalen Anbietern. Rund ein Drittel zieht hier einen Anbieterwechsel in Betracht. Preissensibilität ist zentral: 73 Prozent reagieren schon auf Preiserhöhungen ab fünf Prozent. Aber auch Vertrauen ist ein Thema. Denn: Fast jede fünfte Person zweifelt an stabiler Stromversorgung.
Viel Geld für wenig Vorteil? Mehr als die Hälfte hält Markenprodukte für überteuert, über ein Drittel spricht von Geldmacherei. Die Folge: Nahezu die Hälfte setzt 2026 beim Wocheneinkauf überwiegend auf Handelsmarken, rund jede siebte Person sogar fast ausschließlich. Unter Geringverdienenden verzichtet fast ein Viertel weitgehend auf Markenprodukte. Kein Wunder: Während Nachhaltigkeit als Kaufkriterium an Bedeutung verliert, wird der Preis noch wichtiger. Die Bindung an Handelsmarken ist aber längst nicht mehr nur preisgetrieben: Über 80 Prozent wollen Handelsmarken selbst dann treu bleiben,
Die Loyalität zu Energieversorgern bröckelt: Laut der Simon-Kucher Energie-Studie ist jeder dritte Stromkunde offen für einen Anbieterwechsel. Bei einer Kundenbeziehung unter zwei Jahren plant sogar die Hälfte eine Kündigung. Bereits jetzt setzt nur noch knapp über ein Drittel auf Stadtwerke und Regionalversorger. Gleichzeitig bauen EnergieTech-Anbieter stabilere Kundenbeziehungen auf. Spannend: Über zwei Drittel der Neukunden kommen über externe Kanäle. Nachhaltig? Nicht wirklich: Nach der Erstlaufzeit liegt die Wechselbereitschaft von Vergleichsportalkunden bei mindestens 60 Prozent.
Mit dem Verbot von Payment for Order Flow (PFOF) in der EU verliert das Neobroker-Modell einen zentralen Ertragspfeiler – ausgerechnet in einer Phase, in der erste Anbieter operativ Kurs auf nachhaltige Profitabilität nehmen. Max Biesenbach und Jakob Dipoli Wieser von der globalen Strategieberatung Simon-Kucher ordnen ein, warum die Debatte um ETF-Bestandsprovisionen weit über eine reine Vergütungsfrage hinausgeht.
Köln, 02. März 2026 – Wenn Neobroker heute prüfen, ob ETF-Bestandsprovisionen künftig eine Rolle spielen sollen, geschieht das nicht aus Opportunismus. Der regulatorische
Blackout in Berlin, Angriffe auf kritische Infrastruktur: Laut der Simon-Kucher Energie-Studie hat mehr als jede zehnte Person trotz bestehender Schutzmaßnahmen Zweifel an stabiler Stromversorgung. Deutlich über die Hälfte der Haushalte sei deshalb inzwischen auf Notfälle und Überlastungen vorbereitet. Neben technischen Notstromlösungen wie Photovoltaik, Generatoren und Heimspeichern setzen die Menschen in Deutschland auf geladene Akkus. Auch ein Angstfaktor: Künstliche Intelligenz. Immerhin jede zehnte Person würde bei KI-Einsatz zur Stromsteuerung sofort ihren Vertrag kündigen.
· Angst
Die Gen Z hat den Reisemarkt laut der Simon-Kucher Travel-Trends-Studie fest im Griff. So machte die Hälfte 2025 nicht nur zwei Reisen über 5 Tage – die Mehrheit der jungen Menschen will ihr Reisebudget für 2026 sogar weiter erhöhen. Der Effekt dieses Trends? Deutschland verzeichnet in Europa den größten Anstieg bei geplanten Reiseausgaben. Auch bei der Reiseplanung mit KI hat die Gen Z die Nase vorn. Trotzdem suchen die meisten nach besonderen Destinationen: Zwei von drei Deutschen wollen beliebte Reiseziele meiden, um Massentourismus und hohen Preisen zu entgehen.
· 49 % von GenZ und
Die Strategieberatung Simon-Kucher ernennt FMCG-Experten Fabian Klöble zum neuen Consumer-Partner. Die Ernennung ist sowohl eine Würdigung von über zehn Jahren erfolgreicher Beratungsarbeit als auch Ausdruck des gestiegenen Bedarfs an Strategieberatung für FMCG-Unternehmen. Klöble wird sich auf die Themen Commercial Excellence und Better Growth konzentrieren.
· Fabian Klöble steigt bei der Strategieberatung Simon-Kucher zum Partner auf · Sein Fokus: FMCG-Unternehmen (Fast-Moving Consumer Goods) im DACH-Raum und Europa · Seine Expertise: Commercial Excellence und Better Growth ·
Mit Konstantin Schaller gewinnt die Strategieberatung Simon-Kucher einen Transformationsexperten als neuen Partner. Schaller übernimmt dabei ein Doppelmandat: Neben seiner Leitungsposition in der globalen Chemicals, Energy und Base Materials Practice ist er auch Teil des Führungsteams in der Insurance-Practice. Schaller wird sich auf die Themen Wachstumsstrategie und Wirkungszentrierung in der Energie- & Versorgungswirtschaft konzentrieren.
· Konstantin Schaller steigt bei der Strategieberatung Simon-Kucher als neuer Partner ein · Schallers Leitungsfunktion erstreckt sich auf gleich
Weihnachten auf Sparkurs! Laut der Simon-Kucher X-Mas-Studie sinken die Ausgaben der Deutschen für Weihnachtsgeschenke erheblich. Fast die Hälfte der Menschen hierzulande gibt 2025 weniger Geld für Weihnachtsgeschenke aus, rund ein Sechstel der Menschen streicht das Budget sogar komplett. Auch beim Essen wird gespart: Mehr als ein Drittel will die Kosten für das Weihnachtsessen senken, jeder zehnte Deutsche streicht das Budget fürs Weihnachtsessen gleich ganz. Besonders stark betroffen: Niedriglöhner. Hier sparen 2025 rund vier von zehn Menschen am Festmahl.
· 44 % der Deutschen geben
Deutschland wird als Standort für energieintensive Unternehmen zunehmend unattraktiv. Laut der Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 verlagern 42 Prozent der Konzerne ihre Produktion in andere Länder Europas, weitere 31 Prozent sogar auf andere Kontinente. Fast alle Unternehmen nennen dabei Energiepreise als wichtigsten Standortfaktor. So empfindet beinahe jeder zweite Konzern lange Genehmigungsverfahren und regulatorische Unsicherheiten als größte Hürde zur CO₂-armen Energieerzeugung. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit ein strategischer Fixpunkt: Der Großteil hat Nachhaltigkeit fest in
Acht von zehn Messeveranstaltern sehen die Festivalisierung von Messeformaten laut der Simon-Kucher Trade-Fair-Future-Studie bereits als festen Bestandteil. Für jeden fünften Veranstalter ist der Erlebnis-Charakter bereits unverzichtbar. Perspektivisch wird dies noch bedeutender. Denn: Für Gen Z und Millennials sind Erlebnisformate drei Mal so relevant wie für ältere Zielgruppen. Klassische Messemodelle geraten damit unter Druck: Ohne neue Formate drohen Erlöse wegzubrechen. Der Trend geht dabei weg von Standflächen als Erlösstrom und hin zu Sponsoring, Data Monetization und Merchandising.
Bio, vegan, fair produziert – Lebensmittelsiegel prägen längst das Einkaufsverhalten in Deutschland. Laut der Simon-Kucher Food-Label-Studie beziehen bereits mehr als zwei Drittel Zertifizierungen in Kaufentscheidungen ein. Besonders für bio und fair gehandelte Produkte sowie funktionale Inhaltsstoffe sind viele bereit, mehr auszugeben – allen voran die Gen Z, die sich am besten mit Zertifizierungen auskennt. Größere Aufpreise akzeptiert die Kundschaft aber nur bei religiösen Prüfzeichen. Bei als vegan/vegetarische zertifizierten Produkten ist sogar nur noch die Hälfte bereit, höhere Preise