Die Energiepreisinflation ist zurück: Warum Energieversorger Preiserhöhungen jetzt aktiv managen müssen
Was bedeutet die Eskalation rund um Hormus und Katar für Energieversorger? Und warum sind unstrukturierte Preiserhöhungen der falsche Weg? Dr. Thomas Haller und Michael Kässer, Energie-Experten der globalen Strategieberatung Simon-Kucher, erklären, weshalb beschädigte Energiekomplexe und gesperrte Transportwege aus einem kurzfristigen Lieferproblem einen mehrjährigen Angebotsschock machen könnten - und wieso dies einen qualitativen Sprung im Risikoprofil der Energiemärkte bedeutet.München, 26. März 2026 – Die Projektionen der EZB vom März 2026 zum Thema, wie sensibel die Inflation im
Deutschland wird als Standort für energieintensive Unternehmen zunehmend unattraktiv. Laut der Simon-Kucher Standortperspektiven-Studie 2025 verlagern 42 Prozent der Konzerne ihre Produktion in andere Länder Europas, weitere 31 Prozent sogar auf andere Kontinente. Fast alle Unternehmen nennen dabei Energiepreise als wichtigsten Standortfaktor. So empfindet beinahe jeder zweite Konzern lange Genehmigungsverfahren und regulatorische Unsicherheiten als größte Hürde zur CO₂-armen Energieerzeugung. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit ein strategischer Fixpunkt: Der Großteil hat Nachhaltigkeit fest in
Seit Beginn der Energiekrise spüren laut der Simon-Kucher Energie-Studie über 70 Prozent der Menschen in Österreich einen Anstieg der Strompreise – für fast die Hälfte sind die Preissteigerungen deutlich. Doch trotz dieser Entwicklung zieht nur ein Bruchteil der Befragten einen Anbieterwechsel in Betracht. Die Schmerzgrenze liegt für viele erst bei weiteren 15 Prozent Aufschlag. Indes wächst der Anteil von Ökostromanbietern – ebenso wie der Trend zu Wärmepumpen und Co.
· Preisschock: Über 72 % der Befragten nehmen seit der Energiekrise eine Preiserhöhung wahr · Für 45 % sind die
Weg von Stadtwerken und lokalen Versorgern, hin zu Ökostrom-Anbietern. Laut der Simon-Kucher Energie-Studie steht der Strommarkt vor einer Wechselwelle. Jeder Dritte plant den Anbieterwechsel, unter Neukunden ist es fast die Hälfte. Nachhaltige Alternativen wachsen rasant, während regionale Versorger trotz ihrer Kundennähe spürbar Marktanteile verlieren. Denn die Energiekrise wirkt nach: Viele nehmen deutliche Preiserhöhungen wahr. Kunden verlassen zunehmend die Grundversorgung. Dynamische Tarife sind noch unbeliebt, Fixpreis-Tarife und Nachhaltigkeit hingegen gefragter denn je.
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