Die Energiepreisinflation ist zurück: Warum Energieversorger Preiserhöhungen jetzt aktiv managen müssen
Was bedeutet die Eskalation rund um Hormus und Katar für Energieversorger? Und warum sind unstrukturierte Preiserhöhungen der falsche Weg? Dr. Thomas Haller und Michael Kässer, Energie-Experten der globalen Strategieberatung Simon-Kucher, erklären, weshalb beschädigte Energiekomplexe und gesperrte Transportwege aus einem kurzfristigen Lieferproblem einen mehrjährigen Angebotsschock machen könnten - und wieso dies einen qualitativen Sprung im Risikoprofil der Energiemärkte bedeutet.München, 26. März 2026 – Die Projektionen der EZB vom März 2026 zum Thema, wie sensibel die Inflation im
Die Loyalität zu Energieversorgern bröckelt: Laut der Simon-Kucher Energie-Studie ist jeder dritte Stromkunde offen für einen Anbieterwechsel. Bei einer Kundenbeziehung unter zwei Jahren plant sogar die Hälfte eine Kündigung. Bereits jetzt setzt nur noch knapp über ein Drittel auf Stadtwerke und Regionalversorger. Gleichzeitig bauen EnergieTech-Anbieter stabilere Kundenbeziehungen auf. Spannend: Über zwei Drittel der Neukunden kommen über externe Kanäle. Nachhaltig? Nicht wirklich: Nach der Erstlaufzeit liegt die Wechselbereitschaft von Vergleichsportalkunden bei mindestens 60 Prozent.
Seit Beginn der Energiekrise spüren laut der Simon-Kucher Energie-Studie über 70 Prozent der Menschen in Österreich einen Anstieg der Strompreise – für fast die Hälfte sind die Preissteigerungen deutlich. Doch trotz dieser Entwicklung zieht nur ein Bruchteil der Befragten einen Anbieterwechsel in Betracht. Die Schmerzgrenze liegt für viele erst bei weiteren 15 Prozent Aufschlag. Indes wächst der Anteil von Ökostromanbietern – ebenso wie der Trend zu Wärmepumpen und Co.
· Preisschock: Über 72 % der Befragten nehmen seit der Energiekrise eine Preiserhöhung wahr · Für 45 % sind die