Shopper-Studie: Über ein Drittel sieht Markenartikel als Geldmacherei – fast die Hälfte der Deutschen kauft überwiegend Handelsmarken
Viel Geld für wenig Vorteil? Mehr als die Hälfte hält Markenprodukte für überteuert, über ein Drittel spricht von Geldmacherei. Die Folge: Nahezu die Hälfte setzt 2026 beim Wocheneinkauf überwiegend auf Handelsmarken, rund jede siebte Person sogar fast ausschließlich. Unter Geringverdienenden verzichtet fast ein Viertel weitgehend auf Markenprodukte. Kein Wunder: Während Nachhaltigkeit als Kaufkriterium an Bedeutung verliert, wird der Preis noch wichtiger. Die Bindung an Handelsmarken ist aber längst nicht mehr nur preisgetrieben: Über 80 Prozent wollen Handelsmarken selbst dann treu bleiben,
Eigenmarken weiter auf Erfolgskurs! Laut der Simon-Kucher Shopper-Studie greift inzwischen jeder zweite Deutsche in Supermarkt und Drogerie zu Eigenmarken. Zu Markenprodukten will derzeit fast niemand zurückkehren. Im Gegenteil: Mehr als jeder Zehnte will zukünftig sogar noch öfter Eigenmarken kaufen. Die anhaltend hohen Preise werden damit zum gefährlichen Dämpfer für Markenartikel. „Die Inflation bedroht Markenprodukte massiv“, so Alexander Bilsing, Partner bei Simon-Kucher.
·Eigenmarken noch beliebter: Statt 43 % im Vorjahr kaufen jetzt bereits 52 % überwiegend Eigenmarken
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