Streaming-Studie: Bundles als Wachstumstreiber – Bei Preiserhöhungen von Einzelabos drohen aber Kündigungswellen
Bereits rund die Hälfte der Nutzer setzt laut der aktuellen Simon-Kucher Streaming-Studie auf Paket-Lösungen, etwa mit TV-Optionen. Für Anbieter sind Superbundles ebenso wie Jahresabos effektive Tools, die Kündigungswahrscheinlichkeit zu senken. Und das wird immer wichtiger: Denn schon bei moderaten Preiserhöhungen von Einzelabos denkt fast jeder Fünfte über eine Kündigung nach. Bei deutlicheren Aufschlägen ist es sogar fast jede zweite Person, bei Disney+ gar über die Hälfte.
· 41 % der Abo-User nutzen Superbundles; dies reduziert Kündigungswahrscheinlichkeit · Auch Jahresabos
Jeder Fünfte nutzt bereits ein kostenpflichtiges Streaming-Abo mit Werbung. So hat sich die Zahl der Netflix Werbe-Abos 2024 laut der Simon-Kucher Streaming-Studie verdreifacht. Bei Amazon Prime ist die Akteptanz für Werbung ähnlich hoch, der Dienst profitiert aber vom Opt-In-Modell, wodurch keine Werbung angezeigt wird. Denn: 77 Prozent der Prime-User investieren aktiv in Werbefrei-Add-Ons gegen Aufpreis. Beide Fälle zeigen: Werbe-Abos sind bei Account-Sharing-Restriktionen niederschwellige Einstiegsprodukte. Countdowns zur restlichen Werbezeit und Pre-Stream-Platzierungen erhöhen dabei die