Streaming-Studie: Bundles als Wachstumstreiber – Bei Preiserhöhungen von Einzelabos drohen aber Kündigungswellen
Bereits rund die Hälfte der Nutzer setzt laut der aktuellen Simon-Kucher Streaming-Studie auf Paket-Lösungen, etwa mit TV-Optionen. Für Anbieter sind Superbundles ebenso wie Jahresabos effektive Tools, die Kündigungswahrscheinlichkeit zu senken. Und das wird immer wichtiger: Denn schon bei moderaten Preiserhöhungen von Einzelabos denkt fast jeder Fünfte über eine Kündigung nach. Bei deutlicheren Aufschlägen ist es sogar fast jede zweite Person, bei Disney+ gar über die Hälfte.
· 41 % der Abo-User nutzen Superbundles; dies reduziert Kündigungswahrscheinlichkeit · Auch Jahresabos
Amazon Prime zieht im Kampf der Streaming-Riesen an der Konkurrenz vorbei. Streaming-User entscheiden sich laut der Simon-Kucher Streaming-Studie inzwischen eher für Amazon Prime als für Netflix. Auch die aktuell wichtigste Kategorie „Bester Preis“ geht an Amazon Prime. Netflix hingegen gewinnt „Beste Auswahl“, Disney+ „Exklusive Inhalte“. Gleichzeitig kämpfen alle Anbieter mit schlechteren Preis-Leistungs-Bewertungen. AppleTV+ droht sogar eine Kündigungswelle.
· Wer nur ein Abo hat, setzt eher auf Amazon Prime (43 %) als Netflix (29 %), Disney+ als Drittabo relevant · Amazon Prime
Der Streaming-Markt boomt. Jeder Vierte streamt laut der Simon-Kucher Streaming-Studie mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Bezahl-Abos pro User deutich. Ebenso das Budget pro Abo. Die Ironie dabei: Jeder Dritte hat das Gefühl, zu viel für Streaming-Abos auszugeben. Und mehr als jeder Vierte findet, dass er Zugriff auf mehr Streaming-Dienste hat, als er braucht.
· Bezahl-Abos boomen: Im Schnitt haben Streaming-User jetzt 2,7 statt 2,1 Abos · Das Budget pro Abo steigt auf 16 Euro, wobei das Streaming-Gesamtbudget leicht sinkt · Auch die Screenzeit nimmt zu: Jeder