Shopper-Studie: Über ein Drittel sieht Markenartikel als Geldmacherei – fast die Hälfte der Deutschen kauft überwiegend Handelsmarken
Viel Geld für wenig Vorteil? Mehr als die Hälfte hält Markenprodukte für überteuert, über ein Drittel spricht von Geldmacherei. Die Folge: Nahezu die Hälfte setzt 2026 beim Wocheneinkauf überwiegend auf Handelsmarken, rund jede siebte Person sogar fast ausschließlich. Unter Geringverdienenden verzichtet fast ein Viertel weitgehend auf Markenprodukte. Kein Wunder: Während Nachhaltigkeit als Kaufkriterium an Bedeutung verliert, wird der Preis noch wichtiger. Die Bindung an Handelsmarken ist aber längst nicht mehr nur preisgetrieben: Über 80 Prozent wollen Handelsmarken selbst dann treu bleiben,
Die Strategieberatung Simon-Kucher ernennt FMCG-Experten Fabian Klöble zum neuen Consumer-Partner. Die Ernennung ist sowohl eine Würdigung von über zehn Jahren erfolgreicher Beratungsarbeit als auch Ausdruck des gestiegenen Bedarfs an Strategieberatung für FMCG-Unternehmen. Klöble wird sich auf die Themen Commercial Excellence und Better Growth konzentrieren.
· Fabian Klöble steigt bei der Strategieberatung Simon-Kucher zum Partner auf · Sein Fokus: FMCG-Unternehmen (Fast-Moving Consumer Goods) im DACH-Raum und Europa · Seine Expertise: Commercial Excellence und Better Growth ·
Bio, vegan, fair produziert – Lebensmittelsiegel prägen längst das Einkaufsverhalten in Deutschland. Laut der Simon-Kucher Food-Label-Studie beziehen bereits mehr als zwei Drittel Zertifizierungen in Kaufentscheidungen ein. Besonders für bio und fair gehandelte Produkte sowie funktionale Inhaltsstoffe sind viele bereit, mehr auszugeben – allen voran die Gen Z, die sich am besten mit Zertifizierungen auskennt. Größere Aufpreise akzeptiert die Kundschaft aber nur bei religiösen Prüfzeichen. Bei als vegan/vegetarische zertifizierten Produkten ist sogar nur noch die Hälfte bereit, höhere Preise
Die Spielregeln für Home und Consumer Electronics verändern sich – laut Simon-Kucher D2C-Studie 2025 ist der Direktkauf bei Marken längst kein Nischenmodell mehr. Vor allem Smartphone-Hersteller brechen den traditionellen Vertriebsweg auf: Rund zwei von drei Käufen erfolgen bereits direkt bei der Marke. Doch noch gilt: Ohne Preisvorteil wechseln Kunden nicht. Mehr als jeder Dritte kauft nur direkt beim Hersteller, wenn es günstiger ist. Für D2C-Käufe sogar mehr ausgeben? Das kann sich nur jeder Vierte vorstellen. Mit Folgen: Obwohl sich fast jeder Zweite vor dem Kauf von Electronics auf der
Reichweite ja, Umsatz nein? Rund die Hälfte der Menschen, die auf Social Media zum Kauf von Mode- und Sportartikeln inspiriert wird, schließt den Kauf nie in den sozialen Netzwerken ab. Fehlende Direktkauffunktion, zu wenig Produktinfos, schlechte Angebote – die Liste der Gründe ist laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie lang. Und das obwohl viele Social Commerce in Sachen Fashion schätzen. So kauft ein Fünftel häufiger und ein Viertel spontaner ein.
· 49 % schließen Mode-Käufe auf sozialen Medien nicht ab · Kauf-Abbruch: 35 % fehlen Produktinfos, 31 % haben Datenschutzbedenken, 15 %
Von Produktauswahl hin zu Modebewusstsein, von Ausgaben bis Kaufrequenz – Fashion-Apps verändern laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie spürbar das Kaufverhalten. Demnach verlagert sich das Geschäft aber nicht nur von der Filiale aufs Smartphone. Die Interaktionen steigen, über ein Viertel shoppt per App häufiger, rund ein Fünftel gibt mehr Geld aus. Spannend: Wenn bei den Apps künstliche Intelligenz im Spiel ist, fallen die Effekte nochmals drastischer aus!
· 28 % kaufen durch Fashion-Apps häufiger ein; 31 % kaufen wegen Fashion-Apps seltener in Filialen · 34 % sagen, dass ihre
Verpassen Modehäuser beim Thema Fashion-Apps den Anschluss? Obwohl laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie bereits 5 von 6 Deutschen Fashion-Apps nutzen, kämpfen Traditionshäuser wie P&C und Galeria mit geringen Nutzerzahlen. So wird der Markt klar von Zalando, H&M und Otto dominiert. Überraschend: Die App der Billigplattform Shein wird vor allem von Top-Verdienern genutzt.
· 84 % der Deutschen nutzen mind. eine Fashion-App, 75 % mind. zwei Apps, 53 % mehr als drei Apps · Zalando (41 %) beliebteste Fashion-App vor H&M (39 %) und Otto (37 %) · Unter den Hersteller-Apps können auch
Eigenmarken weiter auf Erfolgskurs! Laut der Simon-Kucher Shopper-Studie greift inzwischen jeder zweite Deutsche in Supermarkt und Drogerie zu Eigenmarken. Zu Markenprodukten will derzeit fast niemand zurückkehren. Im Gegenteil: Mehr als jeder Zehnte will zukünftig sogar noch öfter Eigenmarken kaufen. Die anhaltend hohen Preise werden damit zum gefährlichen Dämpfer für Markenartikel. „Die Inflation bedroht Markenprodukte massiv“, so Alexander Bilsing, Partner bei Simon-Kucher.
·Eigenmarken noch beliebter: Statt 43 % im Vorjahr kaufen jetzt bereits 52 % überwiegend Eigenmarken
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Für Verbraucher könnte 2025 ein kostspieliges Jahr werden. Laut der Simon-Kucher Business-Health-Studie plant über die Hälfte der Hersteller von Gebrauchsgütern wie Home Electronics, Kleidung & Co. die Preise zu erhöhen. Grundsätzlich schauen über 90 Prozent der Unternehmen zuversichtlich auf das neue Jahr – 82 Prozent rechnen sogar mit einem Wachstum von über drei Prozent. Nur die Angst vor Rabattschlachten scheint weitere Preiserhöhungen abzuwenden. So fürchtet fast die Hälfte der Hersteller einen Preiskrieg. Mehr als jedes zweite Unternehmen äußert Angst vor neuen Wettbewerbern.
· 41 %
Live-Shopping ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen! Von Gen Z bis Boomer, von TikTok bis zur Händler-Website: Laut der Simon-Kucher Live-Shopping Studie zieht sich das Eventformat inzwischen über alle Altersgruppen und Kanäle. Denn auch die Baby Boomer mischen inzwischen mit. Und Männer nutzen die Online-Events ebenso häufig wie Frauen. Unterschiede gibt es allerdings bei Produktkategorien und den Gründen Live-Shopping zu nutzen.
· Fast keine alters- oder geschlechtsbedingten Unterschiede bei der Teilnahmehäufigkeit · 50 % der Live-Shopping-Teilnehmer haben bereits mehrfach an
Was und wie viel im Einkaufswagen landet? Das hängt laut der Simon-Kucher Händler-App-Studie stark davon ab, ob Kunden die Apps der Einzelhändler nutzen. So gibt rund jeder zweite Nutzer an, wegen Händler-Apps nicht nur häufiger, sondern auch mehr einzukaufen. Rund die Hälfte der Konsumenten wählt beim Einkauf ihrer Produkte sogar nach Vorschlägen der App aus. Inzwischen setzen ganze neun von zehn Verbrauchern für Infos über Angebote/Rabatte auf mobile Software. Im Ranking belegt Amazon dabei den ersten Platz vor Lidl, Rewe und dm.
· 50 % kaufen wegen Apps mehr, 49 % kaufen häufiger;