Mehr Kinderkrankengeld in Corona-Zeiten: Die Fallstricke der Krankenversicherungen
Leverkusen/Berlin. Mit Beschluss von Bund und Ländern vom 5. Januar 2021 soll das bereits 2020 erweiterte Kinderkrankengeld auch in diesem Jahr länger gezahlt werden. Die Umsetzung ins Gesetz steht noch aus. Für Eltern ist der Anspruch jedoch nicht einfach zu erlangen.Leni, Leon & die Luchse, die Experten für Kinderkrankenversicherungen, ordnen die Bedeutung für Familien ein:
Der Bund-Länder-Beschluss klingt zunächst positiv: Bis 10 Tage pro Kind, Jahr und Elternteil, 20 Tage bei Alleinerziehenden. Zur Betreuung des Nachwuchses bezahlt die gesetzliche Krankenkasse unter gewissen
Leverkusen. Viele unverheiratete Paare überlegen zum Jahresende auch aus steuerlichen Gründen zu heiraten. Wenn jedoch Kinder mit in die Ehe gebracht werden, kann die beitragsfreie Familienversicherung entfallen. Das führt zu hohen Kosten. Das sorgt nicht selten für böse Überraschungen, wenn sich die gesetzliche Krankenversicherung erst nach über einem Jahr mit der Beitragsnachforderung meldet.Das Problem:
Mit der Eheschließung endet in vielen Fällen automatisch die Beitragsfreiheit der Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung. Immer, wenn bei Verheirateten ein Elternteil nicht
Leverkusen. Privat versicherte Arbeitnehmer, die aufgrund der familiären Situation ihre Kinder gegen eigenen Beitrag versichern müssen, entscheiden sich häufig für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Gründe sind zum Beispiel das darin enthaltene Kinderkrankengeld oder die Kurleistungen.Diese Entscheidung zieht teure Folgen nach sich. „Es ist nicht das unterschiedliche Leistungsspektrum beider Versicherungssysteme, sondern die Möglichkeit, sich als Arbeitnehmer den hälftigen Krankenversicherungsbeitrag im Rahmen des Arbeitgeberzuschusses zu sichern“, erläutert Markus Herrmann, Experte