Social Commerce in der Mode: Potenzial bleibt ungenutzt – jede zweite Person bricht den Kauf ab
Reichweite ja, Umsatz nein? Rund die Hälfte der Menschen, die auf Social Media zum Kauf von Mode- und Sportartikeln inspiriert wird, schließt den Kauf nie in den sozialen Netzwerken ab. Fehlende Direktkauffunktion, zu wenig Produktinfos, schlechte Angebote – die Liste der Gründe ist laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie lang. Und das obwohl viele Social Commerce in Sachen Fashion schätzen. So kauft ein Fünftel häufiger und ein Viertel spontaner ein.
· 49 % schließen Mode-Käufe auf sozialen Medien nicht ab · Kauf-Abbruch: 35 % fehlen Produktinfos, 31 % haben Datenschutzbedenken, 15 %
Von Produktauswahl hin zu Modebewusstsein, von Ausgaben bis Kaufrequenz – Fashion-Apps verändern laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie spürbar das Kaufverhalten. Demnach verlagert sich das Geschäft aber nicht nur von der Filiale aufs Smartphone. Die Interaktionen steigen, über ein Viertel shoppt per App häufiger, rund ein Fünftel gibt mehr Geld aus. Spannend: Wenn bei den Apps künstliche Intelligenz im Spiel ist, fallen die Effekte nochmals drastischer aus!
· 28 % kaufen durch Fashion-Apps häufiger ein; 31 % kaufen wegen Fashion-Apps seltener in Filialen · 34 % sagen, dass ihre
Verpassen Modehäuser beim Thema Fashion-Apps den Anschluss? Obwohl laut der Simon-Kucher Fashion-App-Studie bereits 5 von 6 Deutschen Fashion-Apps nutzen, kämpfen Traditionshäuser wie P&C und Galeria mit geringen Nutzerzahlen. So wird der Markt klar von Zalando, H&M und Otto dominiert. Überraschend: Die App der Billigplattform Shein wird vor allem von Top-Verdienern genutzt.
· 84 % der Deutschen nutzen mind. eine Fashion-App, 75 % mind. zwei Apps, 53 % mehr als drei Apps · Zalando (41 %) beliebteste Fashion-App vor H&M (39 %) und Otto (37 %) · Unter den Hersteller-Apps können auch
Für Verbraucher könnte 2025 ein kostspieliges Jahr werden. Laut der Simon-Kucher Business-Health-Studie plant über die Hälfte der Hersteller von Gebrauchsgütern wie Home Electronics, Kleidung & Co. die Preise zu erhöhen. Grundsätzlich schauen über 90 Prozent der Unternehmen zuversichtlich auf das neue Jahr – 82 Prozent rechnen sogar mit einem Wachstum von über drei Prozent. Nur die Angst vor Rabattschlachten scheint weitere Preiserhöhungen abzuwenden. So fürchtet fast die Hälfte der Hersteller einen Preiskrieg. Mehr als jedes zweite Unternehmen äußert Angst vor neuen Wettbewerbern.
· 41 %